Willkommen in Gruibingen,
dem Startort zur Natur
Gruibingen ist eine Gemeinde mit etwa 2150 Einwohnern
und liegt eingebettet in einem Seitental der Fils am Rande der Schwäbischen Alb.
Die Landschaft verdankt in großem Maße ihr Aussehen der abtragenden Kraft ihrer
Bäche, die sich tief eingeschnitten und ein abwechslungsreiches und
interessantes Landschaftsbild geschaffen haben. Die Gemeinde liegt in der
Dorfmitte 561 Meter über dem Meer und an ihrem höchsten Punkt am Bürg hat sie
mit 805 Metern eine der höchsten Erhebungen im Landkreis Göppingen. Die über 23
Quadratkilometer große Gemarkung, die durch die Bundesautobahn A8 durchschnitten
wird, gilt seit jeher mit ihrer reizvollen Landschaft und der günstigen
Verkehrsanbindung als Naherholungsgebiet des Göppinger, Esslinger und
Stuttgarter Raumes.
Eine ganze Reihe von Flora-Fauna-Habitas-Gebieten
sowie ausgewiesene Naturschutzgebiete beheimaten eine Vielfalt an seltenen
Pflanzen und Tieren. Darüber hinaus liegt die Gruibinger Gemarkung inmitten des
Europäischen Vogelschutzgebietes Albtrauf.
Seit vielen Jahrhunderten haben Menschen im Einklang mit der
Natur diese Landschaft bewirtschaftet und eine einzigartige Kulturlandschaft
geschaffen.
Vor allem die Wachholderheiden und die Heckenlandschaften, die
die landwirtschaftlichen Grundstücke unterteilen, bieten dem Besucher ein
reizvolles Bild.
Es war uns schon immer ein wichtiges Anliegen, Mensch und Natur
zusammen-zubringen. Wir heißen sie deshalb in Gruibingen - dem Startort zur
Natur - herzlich willkommen.
Die bewirtschafteten Hütten bieten Ihnen an den Wochenenden
Gelegenheit, sich zu stärken und gesellige Stunden zu verbringen. Die Gruibinger
Gastronomiebetriebe freuen sich auf Ihr Kommen und werden Sie gerne bewirten.
Wir wünschen Ihnen einen angenehmen Aufenthalt und viele schöne
Eindrücke.
Wanderung Nr. 1
Talenwiesen - Wolfbühl - Gruibinger
Wiesle - Bossler -
Häringersteig - Weilheimer Skihütte – Talenwiesen
Vom Parkplatz Talenwiesen aus gehen Sie zunächst die
Orgelessteige hinauf (talaufwärts der rechte Weg). Nach dem ersten
steilen Wegstück halten Sie sich links und folgen dem Wolfbühlweg. Dieser
führt am privat genutzten Wolfbühlhaus vorbei auf die Albhochfläche. Nun
folgen Sie dem Bürgweg bis zu einer Wegkreuzung mit Wegzeiger auf offener
Flur (vgl. Rückweg). Hier gehen Sie zunächst geradeaus, dann rechts dem Weg
folgend zum Gruibinger Wiesle. Hier werden Sie nicht nur mit einer
herrlichen Aussicht über das Albvorland belohnt, sondern finden auch den
„Jahrhundertstein“, ein Kunstprojekt des Esslinger Künstlers Uli Gsell:
100 bedeutungsträchtige Begriffe aus 100 Jahren lassen das 20. Jahrhundert wieder lebendig werden und regen zum Nachdenken an.
Weiter geht es, immer auf dem Fahrweg bleibend, bis zum
Bosslerhaus, das an den Wochenenden und in den Sommerferien
bewirtschaftet wird.
Zurück gehen Sie auf dem direkt hinter dem Bosslerhaus
beginnenden Wanderpfad. Er führt Sie an der Hangkante entlang bis zum
Bosslerkreuz. Auch hier bietet sich Ihnen ein weiteres Mal ein herrlicher
Ausblick auf das Albvorland. Weiter geht es an der Hangkante entlang zum
Bürgweg und am „Gruibinger Wiesle“ vorbei zum oben erwähnten
Wegzeiger. Hier zweigen Sie diesmal rechts ab in Richtung
Bürg/Häringersteig (Aussichtspunkt). Sie folgen nun ca. 250 m dem
geschotterten Weg. Danach gehen Sie talwärts geradeaus weiter, zunächst am
Waldrand, dann durch den Wald. Bevor Sie wieder freies Gelände erreichen, biegen
Sie rechts ab zur Weilheimer Skihütte, die an Sonntagen bewirtschaftet
wird. Beachten Sie bitte das Hinweisschild. Anschließend gehen sie wieder ein
kurzes Stück zurück und gelangen schließlich über die Winterspreitsteige
hinunter ins Tal zum Ausgangspunkt Ihrer Wanderung.
Weglänge:
7 Höhenmeter:
175 Gehzeit: ca. 4
Stunden
Wanderung Nr.2
Bosslerparkplatz - Bossler mit
Bosslerhaus - Gruibinger Wiesle mit Jahrhundertstein - Wolfbühl -
Hillenwang/Buchhalde - Panoramaweg - Naturschutzgebiet Riese -
Bosslerparkplatz
Vom Bosslerparkplatz aus queren Sie an der
Abzweigung nach Bad Boll die Landstraße und folgen dem Fahrweg bis hinauf zum
Bosslerhaus, das an Wochenenden und in den Sommerferien bewirtschaftet
wird. Wenn Sie nicht einkehren, lassen Sie das Bosslerhaus rechts liegen und
folgen dem Fahrweg bis zum Gruibinger Wiesle. Hier erwartet Sie
nicht nur eine herrliche Aussicht über das Albvorland bis hin nach Stuttgart,
sondern auch der „Jahrhundertstein“, ein Kunstprojekt des Esslinger
Künstlers Uli Gsell: 100 bedeutungsträchtige Begriffe aus 100 Jahren lassen das
vergangenen Jahrhundert wieder lebendig werden und regen zum Nachdenken
an.
Weiter geht es auf dem Fahrweg bis zum Wolfbühl
(Fichtenwald). Der Wolfbühlweg führt sie am privat genutzten
Wolfbühlhaus vorbei bis hinunter zum Sattel
Hillenwang/Buchhalde.
Hier verlassen Sie den ins Tal führenden Fahrweg und folgen dem
zum Wald hoch führenden Feldweg. Gleich beim Eintritt in den Wald halten Sie
sich rechts und folgen dem Pfad am Waldrand entlang bis zum „Panoramaweg“.
Dieser führt Sie auf halber Höhe bis hinüber zur
Wachholderheide Riese (Naturschutzgebiet).
Anschließend geht es den Fahrweg hinunter ins Tal bis zur
Asphaltmischanlage. Hier halten Sie sich zunächst rechts und erreichen
nach wenigen Metern die alte Kreisstraße. Sie halten sich nun links und
gehen am Aussiedlerhof vorbei bis zum Fachwerkhaus. Jetzt noch einige
Meter den Fahrweg hoch bis zur Linkskurve. Hier halten Sie sich rechts und
folgen dem Feldweg, der Sie parallel zur Landstraße wieder zum Ausgangspunkt
zurückführt.
Weglänge:
Höhenmeter: 175 Gehzeit: ca. 4
Stunden
Wanderung Nr. 3
„Alte Turnhalle“ - Buch - Sickenbühl -
Damwildgehege - Weilheimer Skihütte - Talenwiesen - „Alte
Turnhalle“
Vom Parkplatz „Alte Turnhalle“ aus gehen Sie die Straße
„Buchsteige“ hinauf. Nach dem Anstieg verlassen Sie den bebauten Bereich
und biegen rechts in den Feldweg „Buchsteige“ ein. Immer weiter bergauf
gehend, gelangen Sie schließlich zu den Höhen des Buchs. Bevor Sie oben
den Wald verlassen, zweigen Sie rechts ab in den Höhlenweg, der Sie zur
Buchhöhle bringt. Alternativ können Sie auch den aus dem Wald
hinausführenden Fahrweg nehmen - beide Wege führen später wieder zusammen.
Am westlichen Waldrand angelangt, folgen Sie nun dem „Äußeren
Buchweg“ bis zur asphaltierten Sickenbühlsteige. Dort halten Sie
sich links und verlassen nach ca. 50 m den Wald. Der geschotterte Weg führt nun
am Sickenbühl vorbei über die freie Hochfläche bis zum Damwildgehege. Von
dort sieht man auch schon rechts unten gelegen die Weilheimer Skihütte.
Ein schmaler Wanderpfad am Ende des Damwildgeheges (Schild beachten) führt Sie
zu ihr hinunter. Einer Einkehr am Sonntag steht nun nichts mehr im Wege. Zurück
geht es über den Fahrweg hinunter ins Tal (Winterspreitsteige) zum
Parkplatz Talenwiesen. Über den Talenwiesenweg gelangen Sie wieder
zum Ausgangspunkt zurück.
Weglänge: 11 km
Höhenmeter: 200 Gehzeit: ca. 3,5
Stunden
Wanderung Nr. 3a
„Alte Turnhalle“ - Buch -
Sickenbühlsteige - Gemeine Mähdle –
Kauzengrund - „Alte Turnhalle“
Eine schöne Familienwanderung!
Sie wandern wie bei Vorschlag Nr. 3 über die Buchsteige
zum Buch.
Wenn Sie die asphaltierte Sickenbühlsteige (Schild
beachten) erreicht haben, gehen Sie bergab bis zur ersten Kehre und wandern dort
geradeaus weiter in den Wald hinein (Schild Gemeine Mähdle). Nach kurzer
Zeit erreichen Sie die Albvereinshütte (nur am jeweils letzten Sonntag im
Monat geöffnet). Dort nehmen Sie den Hohlweg, der Sie zu einem quer verlaufenden
Waldweg hinunterführt. Diesem folgen Sie nach rechts bis zum Kauzengrund
(ein sehr schönes Tal mit Obstbaumbestand). Der Schützenweg führt Sie
dann am Schützenhaus vorbei wieder zurück zum Ausgangspunkt.
Weglänge: 6,7 km Höhenmeter:
180 Gehzeit: ca. 2,5 Stunden
Wanderung Nr. 4
Parkplatz „Kornbergsattel“ -
Albtrauf - Kornberg -
Kornberghütte - Parkplatz „Kornbergsattel“
Ein schöner Spaziergang!
Vom Parkplatz „Kornbergsattel“ aus gehen Sie zunächst am
Albtrauf entlang bergauf. Auf der ersten Hochfläche angekommen, verlassen
Sie den Kornbergweg und gehen geradeaus weiter. Nach kurzer Wegstrecke
nehmen sie den Wanderweg nach links, der sie zunächst den Berg hinauf und dann
durch eine Waldung führt (Bitte Beschilderung beachten). Vor Ihnen liegt
schließlich, idyllisch auf einer Waldlichtung gelegen, die an Sonntagen
bewirtschaftete Kornberghütte.
Zurück geht es auf dem talwärts führenden Fahrweg bis zur
Kornbergsteige, die nach Gruibingen führt. Dort zweigen Sie links ab und folgen
dem Kornbergweg, der Sie wieder zum Albtrauf zurückbringt. Dort
angelangt, nehmen Sie den Fahrweg nach rechts und nach kurzer Zeit erreichen Sie
wieder Ihren Ausgangspunkt.
Weglänge: ca. 4,5 km Höhenmeter: 120
Gehzeit: ca. 1,5 Stunden
Wanderung Nr. 5
Gruibingen - Königsteige -
Segelfluggelände Nortel - Bühl -
Rufsteinsteige - Gruibingen
Von Gruibingen aus unterqueren Sie die Autobahn
Richtung Gammelshausen. Nach 100 m biegen Sie rechts in den
Rufsteinweg ein und gehen zunächst an den Aussiedlerhöfen vorbei
die asphaltierte Rufsteinsteige bergauf. Unterhalb der
Wachholderheide biegen Sie links in den Königsteigweg ein.
Dieser Weg zieht sich eine Weile in Halbhöhenlage am Waldrand entlang und
endet an einem Wiesengrundstück. Gegenüber sehen Sie schon den Nortel mit
seinen schönen Heideflächen. Sie gehen weiter auf dem Wiesenweg nach links und
kommen zur geschotterten „Inneren Nortelsteige“, die Sie auf die
Hochebene bringt. Hier halten Sie sich wiederum links und sehen nach einigen
Metern bereits das an Sonntagen bewirtschaftete
Segelfliegerheim.
Ihr Rückweg führt Sie auf einem Pfad durch die kleine
Heidefläche zur Nortelsteige. Hier gehen sie zunächst 50 m nach links
und folgen dann dem rechts abzweigenden Bühlweg. Dieser geschotterte Weg
verläuft nahezu eben auf der Hochfläche. Hinter einem Wochenendhaus gelangen Sie
schließlich in den Wald. Nach ca. 300 m gehen Sie rechts die
Ganslosensteige hinunter, die nach weiteren 450 m in die asphaltierte
Rufsteinsteige mündet. Sie gehen weiter bergab und gelangen so zu Ihrem
Ausgangspunkt zurück.
Weglänge: 7,5
km Höhenmeter:
135 Gehzeit: ca. 2
Stunden
Wanderung Nr. 6
Rufsteinparkplatz
- Rufsteinfelsen - Bühl -
Segelfluggelände
„Nortel“
- Königsteige - Rufsteinparkplatz
Sie gehen an den Aussiedlerhöfen vorbei zunächst bergauf.
Nach einigen Metern zweigt ein geschotterter Weg zwischen zwei Feldscheunen nach
rechts ab. Sie folgen diesem Weg parallel zum Hang, bis Sie zu einer Ruhebank
oberhalb der Autobahn gelangen. Von hier aus zweigt ein Fußweg nach links ab
(Bitte Hinweisschild „Zum Felsen“ beachten). Er führt Sie, teilweise
steil bergauf, durch das Naturschutzgebiet „Hänge des Rufsteins“
bis hinauf zum Rufsteinfelsen, von welchem aus Sie eine phantastische
Aussicht auf Gruibingen und das weitere Umland genießen können.
Sie verlassen nun den Felsen in Richtung Hochfläche und laufen
ein Stück am Waldrand entlang, um auf den geschotterten Rufsteinweg zu
gelangen. Nach links führt dieser Weg über die Rufsteinhöhen bis zu einem
Wegkreuz (von unten kommt die asphaltierte Rufsteinsteige herauf). Sie
gehen geradeaus weiter und erreichen schließlich einen Schafstall. Vorbei
am Schafstall gehen Sie nach wenigen Metern zunächst links ca. 90 m
bergab. Danach geht es wieder nach rechts leicht ansteigend auf dem
Bühlweg (Schild beachten) weiter. Nach ungefähr 1,5 km erreichen Sie eine
weitere Wegkreuzung. Sie gehen geradeaus und sehen bereits nach wenigen Metern
auf der linken Seite das Segelfluggelände mit dem an Sonntagen
bewirtschafteten Fliegerheim.
Zurück geht es auf der „Innere Nortelsteige“ ins Tal.
Kurz vor der Landstraße biegen Sie jedoch links ein in einen Wiesenweg, der sie
wieder bergauf zum Waldrand bringt. Die sehr schön unterhalb des Waldes und der
Heideflächen gelegene Königsteige bringt Sie wieder zurück zu Ihrem
Ausgangspunkt.
Weglänge: 11
km Höhenmeter:
200 Gehzeit:
ca. 3,5 Stunden