Aktuelles: Gemeinde Gruibingen

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Artikel vom 05.08.2020
Autor: GVV Oberes Filstal
Der Gemeindeverwaltungsverband „Oberes Filstal“ Wiesensteig mit 5 Mitgliedskommunen und 2 Verbänden (ca. 6.500 Einw.) sucht zum nächst möglichen Zeitpunkt eine/n Fachbeamten für das Finanzwesen  ...

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Artikel vom 25.05.2020
Autor: Gemeinde Gruibingen
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Artikel vom 15.03.2020
Autor: Gemeinde Gruibingen
Grundschule und Kindergarten seit Dienstag, 17.03.2020 geschlossen!
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Uli Geiger geht in den Ruhestand

Verabschiedung von Schulleiter Ulrich Geiger

Es ist schon etwas ganz Besonderes, wenn ein Schulleiter 34 Jahre lang seine Grundschule prägt und entwickelt. Ulrich Geiger hat seine Schüler begeistert und die Grundschule Gruibingen mit dem Lehrerkollegium hervorragend geführt. Es war ihm immer wichtig, den Kindern Heimat zu geben, sie optimal auf die weiterführenden Schulen vorzubereiten, ihnen aber auch Spaß an Bewegung und am Leben zu vermitteln. Für ihn war selbstverständlich, den Schülerinnen und Schülern eine Sport AG anzubieten, bei „Jugend trainiert“ mitzumachen und den Kindern im Chor die Freude an der Musik zu vermitteln. Unvergesslich bleibt "seinen" Kindern das Übernachten auf dem Kornberg, die Schulfeste und die zahlreichen Faschingsfeiern. Ulrich Geiger stand stets für Anstand, Respekt und Wertschätzung, aber auch für Freiheit, Bewegung und Spaß.

Ihn nach 34 Jahren „einfach so“ aus dem Haus gehen zu lassen war undenkbar, und so wurde eine corona-konforme Verabschiedungsfeier, im kleinen Rahmen, organisiert. Bei seiner ursprünglich geplanten "offiziellen"  Verabschiedung wünschte sich Herr Geiger eine musikalische Umrahmung durch die Blue Stars. Diese wurden nun für die Verabschiedung auf dem Schulhof organisiert und gestalteten den Nachmittag.

Neben seiner Schulleitertätigkeit prägte Ulrich Geiger das sportliche Leben in Gruibingen. Mit seinem Engagement und dem Aufbau der Tanzabteilung, mit Rock and Roll, Jazz Dance und vielem mehr war er Motor, Vortänzer und Trainer. Hier hat er ganze Generationen geprägt, und es wurden viele Geschichten geschrieben. Mit Auftritten bei der Sportgala und der Weltgymnaestrada hat er Gruibingen weit über die Gemeindegrenzen hinaus bekanntgemacht.

Die Gemeinde Gruibingen bedankt sich bei Schulleiter Ulrich Geiger und wünscht ihm einen erlebnisreichen, abwechslungsreichen und schönen Ruhestand. Wir sagen Dankeschön für sein vielfältiges und überragendes Engagement.

Im Rahmen der Verabschiedung durften wir unsere neue Schulleiterin Frau Silke Kessler bereits herzlich willkommen heißen. Wir hoffen, dass wir im Herbst eine offizielle Einsetzung feiern dürfen.

Unserer neuen Schulleiterin wünschen wir viel Schaffenskraft, gute Nerven und Ausdauer. Mit einem kleinen Blumenstrauß begrüßten wir sie an der Grundschule Gruibingen.

Roland Schweikert

 

 

Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR)

Ausschreibung Jahresprogramm 2021  

Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz hat das Jahresprogramm 2021 zum Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) mit Bekanntmachung vom 15. Mai 2020 im Staatsanzeiger ausgeschrieben.

Das ELR

Mit ELR hat das Land Baden-Württemberg ein umfassendes Förderangebot für die strukturelle Entwicklung ländlich geprägter Dörfer und Gemeinden geschaffen. Gefördert werden Projekte, die lebendige Ortskerne erhalten, zeitgemäßes Wohnen und Arbeiten ermöglichen, eine wohnortnahe Versorgung mit Waren und Dienstleistungen sichern sowie zukunftsfähige Arbeitsplätze schaffen. Ziel des Jahresprogramms 2021 ist, Impulse zur innerörtlichen Entwicklung und Aktivierung der Ortskerne zu setzen. Projektträger und Zuwendungsempfangende können neben den Kommunen beispielsweise auch Vereine, Unternehmen und Privatpersonen sein.

Wo liegen die Förderschwerpunkte?

Im Förderschwerpunkt Grundversorgung steht die Sicherung der örtlichen Grundversorgung mit Waren und Dienstleistungen des täglichen bis wöchentlichen Bedarfs im Vordergrund. Gefördert werden unter anderem Dorfgasthäuser, Dorfläden, Metzgereien, Bäckereien und Handwerksbetriebe. Zur Grundversorgung können auch Arztpraxen, Apotheken und andere Dienstleistungen im Gesundheitsbereich gehören. Investitionen von Kleinstunternehmen der Grundversorgung und für Einrichtungen für lokale Basisdienstleistungen können mit einem erhöhten Fördersatz von bis zu 30 % (ggf. 35 % bei zusätzlichem CO2-Speicherzuschlag) gefördert werden.

Im Förderschwerpunkt Wohnen/Innenentwicklung werden die Erhaltung und Stärkung der Ortskerne insbesondere durch Umnutzung vorhandener Bausubstanz, Maßnahmen zur Erreichung zeitgemäßer Wohnverhältnisse (umfassende Modernisierungen), innerörtliche Nachverdichtung (ortsbildprägende Neubauten in Baulücken), Verbesserung des Wohnumfeldes, Entflechtung unverträglicher Gemengelagen sowie die Neuordnung mit Baureifmachung von Grundstücken gefördert. Bei eigengenutzten wohnraumbezogenen Projekten liegt der Regelfördersatz bei 30 %. Der Höchstbetrag pro Wohneinheit beträgt grundsätzlich 20.000 € (Modernisierung /Neubau), bei Umnutzungen bis zu 50.000 €. Für den Förderschwerpunkt Wohnen/Innenentwicklung wird etwa die Hälfte der zur Verfügung stehenden Mittel im Jahresprogramm 2021 eingesetzt.

Im Förderschwerpunkt Arbeiten werden vorrangig Projekte unterstützt, die zur Entflechtung störender Gemengelagen im Ortskern beitragen. Darüber hinaus sind Projekte von kleinen und mittleren Unternehmen, die zum Erhalt der dezentralen Wirtschaftsstruktur sowie zur Sicherung und Schaffung von zukunftsfähigen Arbeitsplätzen beitragen, förderfähig.

CO2-Speicherzuschlag

Wer bei Projekten überwiegend ressourcenschonende, CO2 bindende Baustoffe wie z.B. Holz im Tragwerk einsetzt, kann grundsätzlich einen Förderzuschlag von 5 %-Punkten auf den Regelfördersatz und eine erhöhte Maximalförderung bekommen, sofern dies nach beihilferechtlichen Bestimmungen möglich ist.

Antragsverfahren

Anträge auf Aufnahme in das Förderprogramm können ausschließlich von den Städten/Gemeinden gestellt werden. Diese Aufnahmeanträge enthalten auch die privaten Projekte. Die Aufnahmeanträge werden über das Landratsamt dem Regierungspräsidium vorgelegt. Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz entscheidet im Frühjahr 2021 über die Aufnahme in das ELR.

Daher ist es notwendig, dass die Unterlagen zu den privaten Projekten bis spätestens 15.09.2020 bei der Gemeinde vorliegen.

Sollten Sie ein Projekt planen, für das eine Förderung in Frage kommen könnte, so wenden sie sich an Frau Elisabeth Ritter, Tel. 07335-960015,

E-Mail: elisabeth.ritter@gruibingen.de, um die erforderlichen Unterlagen abzustimmen.

Es können nur Projekte zur Förderung vorgeschlagen werden, die zeitnah im Anschluss an die Förderentscheidung im Frühjahr 2021 umgesetzt und davor nicht begonnen wurden.

Weitere allgemeine Informationen über die Fördervorrausetzungen, die Förderhöhe und das Verfahren zur Antragsstellung finden Sie unter mlr.baden-wuerttemberg.de/de/unsere-themen/laendlicher-raum/foerderung/elr/ oder unter rp.baden-wuerttemberg.de/Themen/Land/ELR/Seiten/ELR-Antragstellung.aspx

Gemeinde Gruibingen, 15.06.2020

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