Aktuelles: Gemeinde Gruibingen

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Bericht aus der Gemeinderatssitzung vom 27.01.2020

Autor: Gemeinde Gruibingen
Artikel vom 29.01.2020

Ausnahmsweise montags trat der Gemeinderat zu seiner ersten öffentlichen Sitzung im gar nicht mehr so neuen Jahr 2020 zusammen. Da Bürgermeister Roland Schweikert erkrankt war, begrüßte sein Stellvertreter Gemeinderat Hans-Dieter Bötzel die anwesenden Gemeinderäte und Zuhörer und den (später dazu kommenden) Vertreter der Presse.

 

In der Bürgerfragestunde fragte ein Zuhörer nach der Maßnahme in der Maierhofstraße; dort sei der Platz aufgefüllt worden. Aus der Mitte des Gemeinderats hieß es, das könnte Teil einer Maßnahme sein, die der Gemeinderat in Abstimmung mit dem Wasserwirtschaftsamt am Winkelbach durchführen möchte. Zunächst soll die Trennmauer im Bachlauf herausgenommen werden, im oberen ehemaligen Froschlaichbecken eine Drainage eingelegt und diese dann mit Schotter verfüllt werden. Dann wird man sehen, wie sich die Wasserspiegellage entwickelt. Es wird zu erwarten sein, dass Verlandungen Richtung Zufluss Schützenweg/Buchsteige erfolgen. Im Frühjahr soll ein weiterer Termin mit der Wasserwirtschaft stattfinden, um die weiteren Maßnahmen zu besprechen. Es ist keine wasserrechtliche Erlaubnis erforderlich.

 

Das Protokoll der letzten Gemeinderatssitzung gab die Verbandskämmerin Frau Andrea Düwell bekannt.

 

Im Anschluss begrüßte Herr Bötzel die Vertreter des Albwerks, Herrn Amann und Herrn Bollet. Die Herren stellten dem Gemeinderat das Angebot ENERGIE  TO  GO

in Verbindung mit  „DEER“  Carsharing vor (hat übrigens nichts mit der bekannten Marke John Deere zu tun). Das Albwerk arbeitet mit der deer GmbH zusammen und hat für das Projekt  Energie to go  im Landkreis Göppingen Fördermittel von

500.000 € erhalten. Die Deer GmbH verfügt über mehr als 100 Fahrzeuge und startet jetzt im Landkreis Göppingen; es gibt bereits Ankerpunkte (Abhol-/Abgabepunkte) in Albershausen, Göppingen, Hattenhofen, Bad Überkingen, Kuchen und Süßen. Voraussetzung ist eine Ladesäule in der Gemeinde.

Herr Amann stellte die Alternativen Carsharing  oder  Ankermiete  vor.

Beim Carsharing kann das Fahrzeug von jedem registrierten Nutzer gebucht und mit einem bestimmten Stunden- oder Tagessatz und einer Grundgebühr genutzt werden.

Bei der Ankermiete werden feste Nutzungszeiten, z.B. 2 Tage, jeweils von 8 bis 17 Uhr, vertraglich vereinbart.

Beide Alternativen werden jeweils für zwei Jahre abgeschlossen.

Hinzu kommt die Ladesäule (22 kW)+, die –abzüglich Zuschuss-  knapp 7.600 € kostet.

Kritisch nachgefragt wurde von einigen Gemeinderäten die „ökologische Bilanz“; dazu gehört auch die Herstellung des Elektro-Fahrzeugs, die Herstellung der Batterien und nicht zuletzt die Herkunft des Stroms.

Auf Anfrage erklärte Herr Bollet, dass die Gemeinden/Gewerbetreibenden sich bis spätestens Mai 2020 entscheiden müssen, ob und welches Angebot sie annehmen möchten. Ob ein späterer „Beitritt“ möglich ist, wollte Herr Amann noch klären (Anmerkung: späterer Einstieg ist nicht möglich).

Der Vorsitzende bedankte sich für die ausführliche Informationen; der Gemeinderat wird voraussichtlich in der nächsten Sitzung darüber beraten.

Im nächsten Tagesordnungspunkt ging es um Bausachen.

-       Erstellung eines Kalksilos auf dem Flurstück Nr. 3455/2,
Im Boden 3, Firma G.Moll: Die Fa. G. Moll Tief-und Straßenbau bereitet auf ihrem Lagerplatz Abbruch- und Erdmaterial auf. Das Betonmaterial wird gebrochen, recycelt und zur Grabenverfüllung verwendet. Erdmaterial wird zum Wiedereinbau gekalkt. Bisher stehen hier zwei Silos mit einer Höhe von je 10 m und einem Volumen von je 15 cbm. Die Befüllung ist derzeit nicht geschlossen. Dies bedeutet, dass der Kalk mit Förderschnecken nach oben transportiert und  in die Transportbehältnisse transportiert wird.

Das neue Silo hat eine Gesamthöhe von 20,35 m und ein Fassungsvermögen von 30 cmb. Künftig kann unter die Silos gefahren werden und es wird über ein geschlossenes System abgefüllt. Sowohl für die Befüllung des Silos, wie auch für die Abfüllung in die Transportbehältnisse sind Staubfilter eingebaut. Die Abfüllanlage ist mit einer Dosiereinrichtung versehen.

Aus Sicht der Immissionsbelastung stellt die neue Anlage eine erhebliche Verbesserung dar.

Der Gemeinderat stimmte der Erstellung des Kalksilos zu.

-       Errichtung von 20 Stellplätzen auf dem Flurstück Nr. 3473,
Im Boden 1, Firma G.Moll: Die Fa. Moll Tief-und Straßenbau GmbH und Co. KG hat das Grundstück im Boden 3 erworben und das bestehende Gebäude bereits abgebrochen.

Im Endzustand soll hier ein weiteres Bürogebäude entstehen. Zunächst sind 
20 PKW Parkplätze geplant. Das Baugrundstück liegt außerhalb des Bebauungsplangebiets im nicht beplanten Innenbereich. Die Zulässigkeit beurteilt sich nach § 34 i.V. § 31 BauGB. Bezüglich der Art der baulichen Nutzung gelten zudem die Vorschriften der BauNVO. Es handelt sich hier um ein faktisches Mischgebiet nach § 6 BauNVO. Zulässig sind Gewerbebetriebe, die das Wohnen nicht wesentlich stören. Die Parkplätze sind dem Bürogebäude zugeordnet und erfüllen diesen Tatbestand.

Der Gemeinderat erteilte das Einvernehmen zur Anlegung der Stellplätze nach den §§ 31, 34 BauGB.

 

Annahme von Spenden:

Zur Vermeidung von Plastikbeuteln beim Einkauf haben die EDEKA Märkte kleine Stoffnetze zur Abfüllung von Obst und Gemüse verkauft. Jeder Einkauf mit Stoffbeuteln wird registriert und es wird die Anpflanzung von Obstbäumen gesponsert.

Die Fa. Neukauf Mändle hat für Gruibingen auf diese Art 18 Bäume gesponsert. Die  Anschaffungskosten betrugen 1.998,27 €.

Der Gemeinderat freute sich und nahm die Sachspende dankend an.

 

Aus nichtöffentlicher Sitzung gab es keine Beschlüsse bekanntzugeben und unter dem TOP „Bekanntgaben und Sonstiges“ gab es keine Wortmeldungen.

 

So konnte der Vorsitzende den öffentlichen Teil der Gemeinderatssitzung bereits gegen 20.20 Uhr schließen.

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