Aktuelles: Gemeinde Gruibingen

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Aus der Gruibinger Gemeinderatssitzung...

Autor: Gemeinde Gruibingen
Artikel vom 08.10.2020

Bürgermeister Schweikert eröffnete die Sitzung, begrüßte den Gemeinderat und zahlreiche Zuhörer im Feuerwehrhaus. Nach der Sommerpause gab es eine umfangreiche Tagesordnung zu bewältigen, so der Bürgermeister und gab das Wort an die Bürger. Ein Zuhörer meldete sich fragte, warum die Eröffnung des Dönerimbisses in der Hauptstraße sich so lange hinzieht. Bürgermeister Roland Schweikert betonte, dass dies nicht an der Gemeinde liege. Zunächst waren die Planunterlagen lange Zeit nicht ausreichend; dann wurde ohne vorherige Absprache über öffentlichem Grund gebaut. Zudem wurde das ursprüngliche Grundstück geteilt, was zusätzliche rechtliche Fragen aufwarf. Heute war im Gemeinderat über das baurechtliche Einvernehmen und die Sondernutzungserlaubnis zu entscheiden.

Ein anderer Zuhörer beschwerte sich, dass in der Burgstallstraße und in der Sielenwangstraße wieder zu schnell gefahren wird. Hier gibt es leider keine Patentlösung – da war sich das Gremium einig; das Geschwindigkeitsanzeigegerät könnte dort aufgestellt werden.

Frau Uschi Gölz regte an, im Herbst eine Dorfputzete durchzuführen. Die im Frühling geplante Aktion war wegen Corona ausgefallen. Der Vorsitzende erinnerte daran, dass die Fachkräfte des Kindergartens während der Corona-Schließung im Frühjahr das Dorf geputzt haben. Hoffentlich kann die Putzete im kommenden Frühjahr im gewohnten Umfang stattfinden.

Eine Vertreterin der Kindergarteneltern gab zum Tagesordnungspunkt „Erhöhung der Kindergartengebühren“ noch zwei Argumente zu bedenken, die gegen eine Gebührenerhöhung sprechen: Zum einen habe die Gemeinde den Anbieter des Mittagessens gewechselt und dadurch Kosten eingespart; zum anderen konnten nicht alle offenen Stellen im Kindergarten wieder besetzt werden, so dass auch hier Kosten eingespart werden.

Zum Tagesordnungspunkt „Außenbereichsentwässerung Burgstallstraße“ begrüßte Bürgermeister Schweikert Herrn Rauch vom Ingenieurbüro Geoteck aus Kirchheim. Herr Rauch erläuterte die Problematik des von Südosten ankommenden Hangwassers. Die verschiedenen Möglichkeiten wurden mit dem Landratsamt besprochen. Sinnvollste Variante ist, das Oberflächenwasser bereits im Bereich “Möbus Häusle“ in den Graben zu führen, den Sickenbühlweg mit der bestehenden Leitung zu unterqueren und das Oberflächenwasser in den Winkelbach einzuleiten.

Für die Maßnahme ist ein Wasserrechtsverfahren erforderlich.

Der Feldweg direkt oberhalb der Burgstallstraße / Sielenwangstraße hat im Bereich der Gebäude Sielenwangstraße  8 und 10 die Tiefstelle. Zur Einleitung des Oberflächenwassers (auch aus diesem Bereich)  in den oben beschriebenen Graben soll der Schotterweg um ca. 40 cm angehoben und eine bergseitige Entwässerungsmulde angelegt werden. Nach kurzer Aussprache beschloss der Gemeinderat einstimmig, das Ingenieurbüro Geoteck mit der Durchführung des Wasserrechtsverfahrens zu beauftragen.

Bebauungsplan Erweiterung Gewerbegebiet Erlenbach und Bebauungsplan Kauzengrund 2: Beauftragung von Planungsleistungen zum naturschutzrechtlichen Ausgleich und für Kompensationsmaßnahmen Landschaftsschutzgebiet:

Für die Neubaugebiete  „Erweiterung Gewerbegebiet Erlenbach“  und 
„Kauzengrund 2“  sind umfangreiche naturschutzfachliche Aufwertungsmaßnahmen zu erbringen. Bei der Erweiterung des Gewerbegebiets Erlenbach wird in das Landschaftsschutzgebiet eingegriffen; hier benötigen wir eine Ausnahmegenehmigung. Dazu kommen noch kleinere Maßnahmen wie zum Beispiel die Radwegverbindung nach Aichelberg, die ebenfalls in die Natur und Landschaft eingreifen. Auch diese Eingriffe muss die Gemeinde ausgleichen.

Die sogenannten Ökopunkte müssen in einem recht komplizierten Verfahren berechnet und bilanziert werden.

Als Partner bietet sich Herr Dr. Florian Wagner an, der ein Spezialist für diese Aufgaben ist. Er verfügt über sehr viel Erfahrung und hat gute Referenzen von anderen Gemeinden. Wichtig ist es, geeignete Ausgleichsmaßnahmen zu finden, die von der Kostenseite her tragbar sind. Ob die Idee einer Obstbaumpflege im Bereich Möbus Häusle die ideale Lösung darstellt, sollte auf jeden Fall hinterfragt werden. Die Obstbaumpflege ist dauerhaft zu gewährleisten, die Maßnahmen sind entsprechend kostenintensiv.

Nach kurzer Aussprache beschloss der Gemeinderat, Herrn Dr. Florian Wagner mit den naturschutzfachlichen Aufwertungsmaßnahmen zu beauftragen und diese mit der unteren Naturschutzbehörde des Landratsamt Göppingen abzustimmen.

In der Folge erteilte der Gemeinderat das Einvernehmen zu folgenden Bausachen:

-       Errichtung eines Einfamilienwohnhauses mit Einliegerwohnung im UG,
        Doppelgarage,  Stellplatz, Pool auf dem Flurstück Nr. 6484,
        Kornbergweg 24

-       Nutzungsänderung: Einbau eines Dönerimbisses im EG des Gebäudes
        Hauptstraße 39, Einvernehmen und Zustimmung
        Sondernutzungserlaubnis, soweit erforderlich

-       Neubau eines Einfamilienhauses mit Carport im vereinfachten Verfahren
        auf dem Flurstück Nr. 79/1, Brunnengasse 7, Deckblattänderung

-       Sanierung und Umbau des bestehenden Wohnhauses und des
        Scheunengebäude auf dem Flurstück Nr. 112, Obere Schulgasse 2

-       Errichtung eines landwirtschaftlichen Schuppens
        auf dem Flurst. Nr. 937   
Nächster Tagesordnungspunkt war die Erhöhung der Kindergartengebühren. Die Stellungnahme des Elternbeirats lag dem Gremium vor. Die Gebührenerhöhung war bereits in der letzten Sitzung eher kontrovers diskutiert worden. Den hohen Betriebskosten (vor allem Personalkosten) stehen Einnahmen aus Elternbeiträgen von rund 15,6 % gegenüber. Angestrebt wird eine Kostendeckung von etwa 20 %. Heute standen drei Anträge zur Abstimmung: Den ersten Antrag, auf die Gebührenerhöhung im Kindergartenjahr 2020/2021 zu verzichten, lehnte die Mehrheit des Gemeinderats ab. Der zweite Antrag, die Kindergartengebühren zum 01.01.2021 um 1,9 % für alle Betreuungsformen zu erhöhen, fand eine knappe Mehrheit und wurde damit angenommen.

Frühzeitige Beteiligung im Bebauungsplanverfahren "Erweiterung Gewerbegebiet Erlenbach"

 

Hier können Sie die öffentliche Bekanntmachung zur frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit (§ 3 Absatz 1 BauGB) sowie zur frühzeitigen Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange (§ 4 Absatz 1 BauGB)  herunterladen;

und hier sehen Sie den Bebauungsplan Vorentwurf Zeichnerischer Teil;

außerdem finden Sie hier folgende Unterlagen:

- Bebauungsplan Vorentwurf Textteil und Örtliche Bauvorschriften,

- vorläufige Begründung zum Bebauungsplan,

- scoping-Unterlage,

- Bericht der artenschutzrechtlichen Untersuchungen,

- Geotechnisches Gutachten.

Uli Geiger geht in den Ruhestand

Verabschiedung von Schulleiter Ulrich Geiger

Es ist schon etwas ganz Besonderes, wenn ein Schulleiter 34 Jahre lang seine Grundschule prägt und entwickelt. Ulrich Geiger hat seine Schüler begeistert und die Grundschule Gruibingen mit dem Lehrerkollegium hervorragend geführt. Es war ihm immer wichtig, den Kindern Heimat zu geben, sie optimal auf die weiterführenden Schulen vorzubereiten, ihnen aber auch Spaß an Bewegung und am Leben zu vermitteln. Für ihn war selbstverständlich, den Schülerinnen und Schülern eine Sport AG anzubieten, bei „Jugend trainiert“ mitzumachen und den Kindern im Chor die Freude an der Musik zu vermitteln. Unvergesslich bleibt "seinen" Kindern das Übernachten auf dem Kornberg, die Schulfeste und die zahlreichen Faschingsfeiern. Ulrich Geiger stand stets für Anstand, Respekt und Wertschätzung, aber auch für Freiheit, Bewegung und Spaß.

Ihn nach 34 Jahren „einfach so“ aus dem Haus gehen zu lassen war undenkbar, und so wurde eine corona-konforme Verabschiedungsfeier, im kleinen Rahmen, organisiert. Bei seiner ursprünglich geplanten "offiziellen"  Verabschiedung wünschte sich Herr Geiger eine musikalische Umrahmung durch die Blue Stars. Diese wurden nun für die Verabschiedung auf dem Schulhof organisiert und gestalteten den Nachmittag.

Neben seiner Schulleitertätigkeit prägte Ulrich Geiger das sportliche Leben in Gruibingen. Mit seinem Engagement und dem Aufbau der Tanzabteilung, mit Rock and Roll, Jazz Dance und vielem mehr war er Motor, Vortänzer und Trainer. Hier hat er ganze Generationen geprägt, und es wurden viele Geschichten geschrieben. Mit Auftritten bei der Sportgala und der Weltgymnaestrada hat er Gruibingen weit über die Gemeindegrenzen hinaus bekanntgemacht.

Die Gemeinde Gruibingen bedankt sich bei Schulleiter Ulrich Geiger und wünscht ihm einen erlebnisreichen, abwechslungsreichen und schönen Ruhestand. Wir sagen Dankeschön für sein vielfältiges und überragendes Engagement.

Im Rahmen der Verabschiedung durften wir unsere neue Schulleiterin Frau Silke Kessler bereits herzlich willkommen heißen. Wir hoffen, dass wir im Herbst eine offizielle Einsetzung feiern dürfen.

Unserer neuen Schulleiterin wünschen wir viel Schaffenskraft, gute Nerven und Ausdauer. Mit einem kleinen Blumenstrauß begrüßten wir sie an der Grundschule Gruibingen.

Roland Schweikert

 

 

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